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Infos Übersicht:..Zwischennotiz
1..-..Inhalt
(kurze Version)..-..Zwischennotiz
2..-..Inhalt
(lange Version)
Zwischennotiz
3..-..Stab
(Sébastien Lifshitz - Regisseur, Agnès Godard - Kamera, Jocelyn Pook
- Musik)
Zwischennotiz
4..-..Cast..-..Zwischennotiz 5..-..Credits..-..Preise & Auszeichnungen
Kinodisposition
& Pressebeterung..-..Werbeunterlagen
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In Lou Reeds Klassiker „Take a walk on the wild side“ konnte ich meinen Film
sehr schnell wieder finden, bezieht sich der Text doch, mal abgesehen von dem eindeutigen
Bezug
auf Drogen, auch auf die Gesellschaft, auf Menschen, die nicht in das übliche
Denkmuster passen.
Sie bilden für sich eine eigene Gesellschaftsform mit dem Mut zum Anderssein,
das Überdenken
der männlichen Identität, um genau das dann auch auszuleben, als wäre
es nichts,
worüber man sich aufregen müsste.
(Regisseur Sébastien Lifshitz)
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...Inhalt (kurze Version):
Paris. Wild, pulsierend und kalt. Das ist die Welt von Stéphanie.
Ihr Leben als Prostituierte ist eintönig, bis eines Tages ein Anruf alles verändert
und die Gleichgültigkeit
durchbricht. Ihre Mutter ist krank und braucht Hilfe. Stéphanie kehrt zurück
in ihre Kindheit, in die raue
und einsame Landschaft von Nordfrankreich. Hier war sie Pierre, hier
verlor sie Vater und Schwester.
Und hier verschwand die Liebe zu ihrer Mutter.
An Stéphanies Seite ist Djamel, der Gelegenheitsstricher auf der Suche nach
Anerkennung und
Geborgenheit und Mikhail, ein
Ex-Soldat, der die Schrecken des Krieges nicht vergessen kann.
Sie führen eine Liebe zu
dritt. Sie brauchen sich, denn die Zeit, die jetzt anbricht,
stellt alle auf eine harte Probe.
„Wild Side“ blickt nach vorne und gleichzeitig zurück. Man verharrt mit den
Charakteren und verfängt sich
in ihren Gedanken. So nimmt
Regisseur Sébastien Lifshitz den Zuschauer mit auf eine Reise der
Hoffnungen und Wünsche,
die im Leben enden wird.
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Ich fühle mich Menschen hingezogen, die sich in ihrer Eigenart immer wieder
behaupten und jeden
Tag gegen die übliche Norm ankämpfen müssen. Gleichzeitig möchte
ich nicht, dass mein Film in
diese Richtung interpretiert wird. „Wild Side“ handelt von drei Minderheiten in der
Gesellschaft,
der Transsexuellen, dem Gelegenheitsstricher und Mikhail, dem russischen Emigranten,
die auch
noch in der kalten, nordfranzösischen Landschaft die sterbende Mutter der Transsexuellen
pflegen.
Das alles klingt nach metaphorischen und überladenen Elementen einer Geschichte.
Aber das ist
nur ein Ausgangspunkt für mich. Was ich zeigen will ist, dass auch diese Menschen
ein normales
Lebensgefühl haben, das sich nicht wesentlich von anderen Lebensformen unterscheidet.
Und so entwickelt sich ja auch der Film. Zuerst sehen wir drei Einzelgänger,
die sich treffen.
Sie haben das Gefühl, dass sie bisher nichts erreicht haben und genau das verbindet
sie.
Ich interessierte mich dafür, wie sie jetzt in Beziehung zueinander treten können,
wo sie doch vorher jeder für sich waren. Was meine Figuren verbindet ist einzig
und allein die
Hoffnung. Nicht auf ein anderes Leben, aber in der Suche nach Halt beim anderen.
So ist „Wild Side“
eine typische Lovestory, wenn das auch nicht gleich auf den ersten Blick sichtbar
wird.
(Regisseur Sébastien Lifshitz)
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...Inhalt (lange Version):
Der Straßenstrich in Paris. Stéphanie arbeitet hier als Transsexuelle.
Es ist kalt, die schnelle Nummer in einem schnellen Leben. Emotionslos und ohne
wirkliche Zukunft. Die Nacht ist ihr Tag, ihr monotones Dahinleben kann Stéphanie
nur
selten durchbrechen. Wenn, dann geht sie tanzen, unternimmt ausgelassen was
mit ihren Freunden. Aber meistens steht sie mit Djamel auf ihrem Balkon.
Djamel arbeitet als Stricher. Auf der Bahnhofstoilette bedient er Frauen und
Männer, immer auf der Suche nach dem schnellen Geld und der Hoffnung auf ein
besseres Leben. Sie rauchen und schauen auf das glitzernde Paris. Schweigend
genießen sie dann die Nacht.
Eines Abends lernt Stéphanie Mikhail kennen, ein gestrandeter Soldat mit
traumatischen Erfahrungen aus dem Tchetschenien Krieg. Sie ahnen beide,
dass sie sich ähnlich sind und brauchen nicht viele Worte, um sich zu verständigen.
Einfache Momente des Gefühls und der Geborgenheit verbinden beide.
Dann ein Anruf. Stéphanies Mutter ist krank und braucht Hilfe. Und alle drei
machen sich auf in den Norden von Frankreich, in die raue und karge Landschaft,
erdrückend und weitläufig zugleich.
Hier war Stéphanie Pierre und verbrachte 15 Jahre ihres Lebens als unbeschwerter
Junge in dieser einsamen Gegend. Als sie gemeinsam mit ihrer Mutter aus dem
Krankenwagen aussteigt setzt die Erinnerung ein. Zweifelhafte Gefühle steigen
in
ihr auf. Hier war sie Kind, spielte unbekümmert mit dem Vater und der Schwester,
bis sie eines Tages nicht mehr gemeinsam über die Felder toben konnten.
Und bis Stéphanie wusste, dass sie im falschen Körper geboren wurde.
Das hat ihre Mutter ihr nie verziehen und auch jetzt, in den letzten Tagen ihres
Lebens sieht sie Stéphanie und sehnt sich nach ihrem Sohn Pierre, dem kleinen
Jungen, den sich der Vater so sehr wünschte. Beide ahnen es: Ein letztes Mal
in
diesem Leben haben sie die Möglichkeit, sich zu erklären.
Und während Stéphanie um Verständnis für ihre Entscheidungen
kämpft,
sind Djamel und Mikhail an ihrer Seite. Auch sie sind an einem Wendepunkt in
ihrem Leben angekommen. Mikhail durchlebt den Krieg mit seinen schrecklichen
Erlebnissen noch einmal und findet kaum den Kontakt zu seiner Familie in Russland.
Djamel erlebt zwar Stéphanie und Mikhail als seine Familie, sehnt sich trotzdem
nach Anerkennung und in den Schoß seiner richtigen Familie, die ihn verstoßen
hat.
So bewegt sich der Film voran, blendet immer wieder zurück, genauso wie seine
Figuren immer wieder innehalten, weil sie ahnen, dass die Zukunft ungewiss ist,
ja dass das Leben ihnen aus den Händen zu gleiten scheint.
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Ich möchte den Film nicht nur auf das Thema Transsexualität reduzieren.
Auch Homosexualität ist nicht das, was „Wild Side“ aufgreifen will. Ich schneide
diese Themen nur an, weil es zu den Personen gehört. Gleich zu Anfang habe ich
Stéphanie nackt gezeigt. So wusste der Zuschauer schon vorher Bescheid und
konnte sich auf andere Dinge konzentrieren, als darauf zu warten, wie nun eine
Transsexuelle aussieht. Gerade in der Charakterzeichnung von Stéphanie musste
ich mich von der Transsexualität entfernen, um mich ihrer Person nähern
zu können.
Ich wollte sie hautnah sehen. Sie ist mysteriös mit eindeutig männlichen
und
weiblichen Elementen. Diese Mischung fand ich verstörend und anziehend zugleich
und gerade diese Aura trägt die Geschichte in ihren wesentlichen Elementen.
Für mich persönlich übrigens war Stéphanie immer eine Frau.
(Regisseur Sébastien Lifshitz)
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...Stab:
Sébastien Lifshitz (Regisseur)
„Wild Side“ ist der dritte Spielfilm von Sébastien Lifshitz.
Geboren 1968 in Paris studierte er dort fünf Jahre Kunstgeschichte und
arbeitete als Assistent mit der bekannten Fotografin Suzanne Lafont zusammen.
1994 führte er erstmals Regie in einem Kurzfilm. Zwei Jahre später gelang
ihm
der Einstieg ins Filmgeschäft mit einer Regieassistenz bei Claire Denis.
Mit „Come undone“ gelang Lifshitz der nationale und internationale Durchbruch,
eine schwule Sommerkomödie, die in Frankreich ein großer Kinoerfolg wurde.
2002 drehte er das Dokudrama „The Crossing“, die Geschichte eines Mannes auf
der Suche nach seinem Vater, den er niemals zuvor gesehen hatte.
Mit diesem Film wurde er im gleichen Jahr zu den Internationalen Filmfestspielen
nach Cannes eingeladen.
Agnès Godard (Kamera)
Agnès Godard ist die gefragteste und erfolgreichste Kamerafrau des heutigen
französischen Films. Bekannt wurde sie durch die Zusammenarbeit mit
Claire Denis und hier besonders durch den Film „Nenette et Boni“.
Schon früh machte sie auf sich aufmerksam, denn ihre Zusammenarbeit mit
berühmten Regisseuren wie Wim Wenders, Peter Greenaway und Alain Resnais
legte den Grundstein für ihren eigenen künstlerischen Erfolg.
Jocelyn Pook (Musik)
Jocelyn Pook ist ein Multitalent. Sie ist Musikerin, Komponistin, Produzentin und
sie experimentiert leidenschaftlich mit den neuesten technischen Entwicklungen
in der Musiktechnologie.
Pook war Gründerin der Popgruppe „The Communards“, die sehr erfolgreich in den
späten achtziger Jahren ihre Karriere begann, und arrangierte Aufnahmen für
PJ Harvey, Paul Weller, Nick Cave und Peter Gabriel. Parallel entwickelt sie sich
als Musikerin weiter, komponiert für Fernsehen und Theater. Einer ihrer größten
Erfolge sind ihre Kompositionen zu Stanley Kubricks „Eyes Wide Shut“.
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Zusammen mit meiner Kamerafrau Agnès Godard habe ich die Figuren immer
ganz nah filmen wollen. Ich wollte ihr Innerstes erreichen.
Dabei überschritten wir oft die Grenzen des traditionellen Filmens.
Das Fiktionale wollte ich so oft es ging aus dem Drehbuch entfernen,
um Stéphanie, Djamel und Mikhail einfach und ungezwungen agieren zu lassen.
So konnten wir bald nicht mehr zwischen Charakter und Schauspieler
unterscheiden, denn alle drei brachten ihre Erfahrung und Erlebnisse ein,
gerade dadurch, weil wir sie in ihrer Rolle auch immer ein wenig leben lassen konnten.
(Regisseur Sébastien Lifshitz)
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...Cast:
Stéphanie ......... Stéphanie Michelini
Mikhail ......... Edouard Nikitine
Djamel ......... Yasmine Belmadi
Die Mutter ......... Josiane Stoleru
Regisseur ......... Sébastien Lifshitz
Produzent ......... Gilles Sandoz
Drehbuch ......... Sébasien Lifshitz & Stephane
Bouquet
Kamera ......... Agnès Godard
Schnitt ......... Stéphanie Mahet
Musik ......... Jocelyn Pook
Ton ......... Yolande Decarsin
Sound-Mix ......... Cyril Holtz
Szenenbild ......... Roseanna Sacco-Colas
Produktionsleitung ......... Olivier Guerbois
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Stéphanie Michelini ist ein zurückgezogen lebender Mensch.
Schüchtern und ein wenig geheimnisvoll. Sehr schnell und plötzlich kann
sie in ihre Einsamkeit fliehen und so musste ich ihr immer wieder
versichern, dass sie gehen kann, wann immer sie will. Ich glaube, gerade
diese Einstellung von mir hat ihr die nötige Sicherheit gegeben.
Und am Ende, die letzte Szene im Zug, die war auch die letzte Szene für sie.
Die Gefühle, die Tränen, der Abschied von Familie, Kindheit und den Dreharbeiten,
das alles vereinigte sich in dieser Einstellung. Ein unglaubliches Erlebnis
für mich und die gesamte Crew.
(Regisseur Sébastien Lifshitz)
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...Credits:
Eine Französisch-Belgische Co-Produktion in Zusammenarbeit mit
Zephyr Films, Y.C. Aligator Film, Arte France Cinéma, AB3
mit Beteiligung von
Canal+ und Ciné Cinéma
mit Unterstützung von
Centre National de la Cinematographie, Centre du Cinema et
de L’audiovisuel de la Communaute Française de Belgique
und
Teledistributeurs Wallons, Conseil Regional de Picardie,
Programme Media de la Communauté Européenne
Erscheinungsjahr: 2004
Herstellungsland: Frankreich
Lauflänge: 94 Min.
Format: 35mm, cinemascope 2,35:1
Franz. OF m. dt. UT
Im Verleih der
PRO-FUN MEDIA GmbH
Frankfurt am Main
Deutschland
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...Preise & Auszeichnungen:
Offizielle Auswahl - 54. Internationale Filmfestspiele Berlin
Teddy Award - Bester Spielfilm
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...Kinodisposition & Pressebeterung:
PRO-FUN MEDIA GmbH - Filmverleih
Hr. Michael Höfner
Postfach 64 01 34
D - 10047 Berlin
Tel.: 030 - 850 786 38
Fax: 030 - 859 34 23
E-Mail: filmverleih@pro-fun.de
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...Werbeunterlagen in digitaler
Form:
PRO-FUN MEDIA GmbH - Zentrale
Design - George Dare
Rödelheimer Landstr. 13 A
D - 60487 Frankfurt am Main
Tel.: 069 - 70 76 77 - 40
Fax: 069 - 70 76 77 - 11
E-Mail: g.dare@pro-fun.de
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